Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

 

die Reaktionen VOR den Klarstellungen zu diesem Stern-Artikel reichten von

„Wie können gerade Sie (!) als vereidigter Sachverständiger so einen Unsinn unterstützen ?“ über

„Wann haben Sie eigentlich das letzte mal in der Branche gearbeitet ?“ bishin zu

„Totengräber der Augenoptik“...........

 

Als „öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für das Augenoptiker- Handwerk der Handwerkskammer zu Köln“ ist es meine Aufgabe neutrale Sachstandsfeststellungen zu treffen und als weitere Grundvoraussetzung u.a. selbständig tätig zu sein. D.h., um am „Puls der Zeit“ zu bleiben fordern die Handwerkskammern einen eigenen Betrieb (wie bei allen vereidigten SV´s).

Ich arbeite also täglich in der Branche und kenne die Bedürfnisse der Kunden. Nach meinen Darlegungen und Klarstellungen wandelten sich die Kollegen-Kommentare um 180°.... Hierfür darf ich mich an dieser Stelle bedanken. (Alle EMails konnte ich jedoch nicht beantworten.)

Die Darlegungen von Frau Gronwald waren mir in diesem Zusammenhang vorab nicht bekannt. Ich habe sie darum gebeten den Artikel vor Veröffentlichung „quer zu lesen“, welches mir von ihr auch schriftlich avisiert wurde. Das dieses nicht erfolgte („Das darf ich gar nicht !“) ist bedauerlich, sagt aber so einiges über die Art und Weise der Recherche aus.

Letztendlich gibt mir einzig der Hinweis im Artikel auf diese/meine Internetseite die Gelegenheit eine Klarstellung in öffentlicher Form zu tätigen. Auf alle (!) „tollen Tipps und Hinweise für den Endverbraucher“ kann ich aus zeitlichen Gründen aber leider, leider nicht eingehen. Ich versuche jedoch zumindest die gröbsten Falschinformationen klarzustellen.

 

So können Sie mir jedoch helfen:

Bitte lachen Sie Ihren Kunden nicht aus, wenn er/sie mit Hinweis auf einen Internetpreis versuchen sollte einen Nachlass auszuhandeln. Der Kunde weiss nicht, daß das Internetprodukt mit Ihrem überhaupt nicht vergleichbar ist. Er/sie kennt ja nur einen Preis, nicht die zugehörige Leistung. Sie und ich wissen genau, daß z.B. dünnere Materialien sich nicht nur bei randlosen Brillen "bemerkbar" machen bzw. zwingend -gemäß Vorschrift (!) verwendet werden müssen, sondern dieses eines der wirkungsvollsten Mittel zur Wiederherstellung optimalen Sehens zur Sicherheit der Kunden auch bei anderen Brillenfassungen darstellt.

 

Beteiligen Sie sich bitte mit Ihrer fachlichen Kompetenz bei einem Internetforum (eines habe ich verlinkt), um die Kunden(an-)fragen zu korrekt beantworten und weiteren Schaden infolge dieses Artikels von der Augenoptik abzuwenden.

Es wäre auch hilfreich, wenn einige Kolleginnen und Kollegen der Industrie nachweisen würden, daß nicht -wie dargestellt- die Entnahme eines Brillenglases aus der Produktion teurer ist, als diese in der Entspiegelungsanlage mit „durchlaufen“ zu lassen....., also einen weiteren Fertigungsprozess erfordert.

Für eventuelle Rückfragen stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

 

Wolfgang Hirt

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